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Hof Weber - Heinrich und Elisabeth Weber
    An der Sägerei 2
28816 Gr. Mackenstedt

Telefon.: 04206-1075
Felefax.: 04206-6889
Mobil: 0170 - 7576704

E-Mail: h.u.e.weber@ewetel.net
 

Geschichte des Hofes

Der Betrieb ist seit über 300 Jahren im Familienbesitz.

Die Entwicklung des Hofes :
• Um 1855 wurde die Heuscheune ( der heutige Bullenstall ) am Klosterbach erbaut. Später wurde er auf
   den heutigen Standplatz umgesiedelt, da er am Bach häufig überschwemmt wurde. Somit ist dieses das Älteste Gebäude auf unserem Betrieb.

1873 wurde das Wohnhaus mit Diele neu augebaut, schon vollständig aus Stein, also kein
   Fachwerkbau mehr.

1908 wurde der Schweinemaststall gebaut.
1932 wurde die "Kornscheune" ( der heutige Rinderstall) erbaut. Darin stand ein paar Jahre später die Dreschmaschine .

     
  Betriebsspiegel 1936:
  Heinrich Weber, Gr. Mackenstedt Nr.3
Orsbauernschaft : Gr. Mackenstedt
Gemeinde : Gr. Mackenstedt
Kreisbauernschaft : Grafschaft Hoya
   
Beschäftigte:
männlich : 1 Betriebsleiter, 1 familieneigene AK, 1 Knecht, 1 nichtständige AK weiblich : 1 familieneigene AK, 1 familienfremde AK, 1 nichtständige AK
 
Land:
Ackerland : 11,61 ha Garten/Obst : 0,08 ha Wiesen : 2,4 ha Weiden : 5,78 ha Forst : 0,44 ha Oedland 0,40 ha Hofraum, Wege : 0,26 ha
 
Anbau:
Roggen : 6,46 ha Hafer 2,86 ha Hülsenfrüchte : 0,12 ha Lein/Flachs : 0,07 ha Kartoffeln : 1,2 ha Futterrüben : 0,25 ha Kohl : 0,65 ha
 
Erträge (dz /ha):
Roggen : 16 Hafer : 14 Kartoffeln : 200 Zuckerrüben : 400 Kohl : 200
 
Viehbestand:
2 leichte Pferde, 20 Rindviecher ( davon 6 Kühe ), 23 Schweine ( davon 6 Zuchtsauen ), 200 Legehennen
 
Maschinenbesatz :
3 Elektromotoren ( 10 PS ), 2 eisenbereifte Ackerwagen ( 45 dz )
   
 
Wohnhaus um 1940
 
Wohnhaus um 1940
 
Wohnhaus um 1940
 
 
 
Schwein schlachten 1940
 
Schwein schlachten 1940
   
 
Der Kutschhund
 
Der Kutschhund
   
 
Die Ernte 1950 mit unseren Pferden
 
Die Ernte 1950 mit unseren Pferden
   
 
1953 wurde der Treckerschuppen erbaut, der erste Trecker gekauft ( 22er Güldner ) und das erste Auto, ein VW Käfer kam auf den Hof.
1954 wurde eine Melkmaschine gekauft ( Marke Senior ) und der Hühnerstall wurde erbaut.
   
 
Tierschau 1955
 
Tierschau 1955
   
 
Mein Opa
 
Mein Opa
   
 
1958 wird der Maststall verlängert und das Strohdach auf dem Bullenstall durch Pfannen ersetzt.
1965 wird der Maschinenschuppen gebaut
   
 
1965 wird der Maschinenschuppen gebaut
 
1965 wird der Maschinenschuppen gebaut
   
 
Das Wohnhaus/ Kuhstall 1965
   
 
1966 wird im Mastschweinestall eine Güllegrube angelegt und der erste Spaltenboden entsteht. 1967 passiert das Gleiche im Rinderstall, aus Strohstall wird Spaltenboden mit Güllegrube. 1968 wird der Hühnerstall zum Abferkelstall mit 4 Buchten umgebaut. 1971/72 wird das neue Wohnhaus gebaut.
   
 
Der Hof 1974
 
Der Hof 1974
   
 
1975 nehmen wir zum ersten mal an der Deutschen Schwarzbuntschau teil. 1979 wird zum ersten mal der Embryotransfer durchgeführt. 1981 wurde der Boxenlaufstall gebaut, leider etwas zu spät, denn die 60 Kühe wurden bei der Berechnung der Milchquote nicht mitgezählt, so daß die halben Kühe bei Einführung der Milchquote zum Schlachter mußten.
   
 
Der Hof 1985
 
Der Hof 1985
   
 
1985 wurde der Abkalbestall an den Boxenlaufstall gebaut. 1986 folgte dann der bau des Güllesilos ( 800 m³ ) etwa 1 km vom Hof entfernt. 1987 wurden die letzten Schweine abgeschafft und der Maststall wurde für Legehennen in Bodenhaltung umgebaut. 1988 wurde der Giebel des alten Wohnhauses neu verklinkert. 1991 Kauf von 8 Kälberhütten für dieAußenhaltung. 1997 Boxenlaufstall wird verlängert.
   
 
  Viehbestand bis Juli 2001:

Herdbuchzucht seit 1927

HF - Einsatz seit 1968

Embryotransfer seit 1979

Viehbesatz : 60 Milchkühe, 90 Jungtiere, 10 Trägertiere und unser Hund Pico ( Border Collie)
  Milchleistung:
 
Jahr
Kühe
 Alter
Milch kg
 Fett %
Fett kg
 Protein %
 Protein kg
1984
62,8
4,9
6771
3,84
260
3,32
225
1988
39,7
6,0
8373
4,17
349
3,38
283
1992
38,4
5,5
9117
4,21
384
3,38
308
1996
64,2
5,2
8914
4,14
369
3,39
302
1997
62,5
5,4
8905
4,13
368
3,39
302
1998
58,2
5,3
9240
4,10
379
3,37
311
1999 
59,9
4,7
10088
4,11
415
3,40
343
2000
50,2
5,1
10511
4,04
425
3,33
350
  Einstufung : 8x EX 38 x VG 2 x GP
 
   
 
Der Hof 1985
 
 
Im Jahr 2000 wurde der alte Kuhstall umgebaut zum Ladengeschäft.

Im Juli 2001 wurde dann der komplette Viehbestand nach Holland verkauft. 
 
  Zeitungsartikel:
   
  Herdenverkauf nach Holland
Nachdem die Herde von Jan Willem und Gerjanne Schoonhoven aus dem holländischen Noordeinde im Zusammenhang mit MKS gekeult werden musste, hat Familie Schoonhoven jetzt eine Zuchtherde von 115 Tieren aus Deutschland zugekauft. Es handelt sich um den Bestand von Heinrich Weber, Stuhr (ZEH), der seinen Betrieb wegen fehlender Betriebsnachfolge aufgibt. Die Herde hat eine Durchschnittsleistung von über 10.000 kg und beinhaltet acht EX-Kühe und sechs Bullenmütter mit Verträgen. Durch den Verkauf der gesamten Herde nach Holland entfiel die ursprünglich geplante Hofauktion. 
 
 
Seit dem betreiben wir Färsenaufzucht für einen anderen Milchviehbetrieb.
  Unser Stall ist mit Pensionsrindern vom Betrieb Jan-Dirk Furken aus Ohlenstedt belegt. Pro Jahr bekommen wir 70 - 80 Kuhkälber im Alter von ca. 4 Monaten.
Bei einem Abkalbealter von 23 - 26 Monaten ergibt das einen Bestand von ca. 140 Rindern. Die Rinder gehen mit 8 Monaten Trächtigkeit zurück auf den Betrieb oder werden nach Absprache verkauft.
Die Rinder werden ganzjährig im Boxenlaufstall gehalten. Die deckfähigen Rinder haben Auslauf in der Weide am Stall. Die Fütterung von Mais und Grassilage erfolgt mit dem Futtermischwagen.
 
 

2002 wurde der Wohnteil im alten Niedersachsenhaus ebenfalls zu Ladenfläche umgebaut.


Seit Mai 2003 liefert eine 46 KW-Photovoltaikanlage Strom aus Sonnenenergie. Sie befindet sich auf dem Dach des Boxenlaufstalles.
2004  kam eine 11 KW Anlage auf dem Niedersachsenhaus dazu.

 
  2007 wurde der Heuboden im Niedersachsenhaus zur Ladenfläche ausgebaut.

aktueller Betriebsspiegel
Boden : Acker --> humoser Sand 22-32 Bodenpunkte
Grünland --> humoser Sand bis anmoorig 28 - 38 Bodenpunkte
Betriebsfläche : 77 ha Betriebsfläche, davon 26 ha Eigenland
50 ha Ackerland, 25 ha Grünland, 2 ha Hofraum / Ödland
Anbau : Silomais, Roggen, Weizen, Raps , Dauerbrache
AK - Besatz : Betriebsleiter mit Ehefrau
   
   
 
 

 

   
 

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