Melli's Reiter Shop

Deckbedingungen

Hof Weber - Inhaber Melanie Schierholz

Das Gestüt betreiben Laura & Melanie Schierholz auf dem Hof Weber, An der Sägerei 2, 28816 Stuhr - Groß Mackenstedt

info@mellisreitershop.de

1. Alle Stuteneigentümer, die unsere Hengste nutzen, erkennen nachstehende Bedingungen für alle gegenwärtigen und zukünftigen Geschäftsbeziehungen an. Mit der Anlieferung der Stute oder der Samenbestellung werden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen anerkannt.

2. Die Decksaison beginnt am 15. Februar 2021 und endet am 31.7.2021.

3. Vor der Bedeckung / Besamung einer Stute muss eine Kopie des Abstammungsnachweises sowie der Deckschein vorliegen. Die Deckscheine können gerne schon zu Beginn der Decksaison bei uns eingereicht werden, um unnötigen Stress zu vermeiden.

4. Sollte ein Hengst im Laufe der Decksaison aus besonderen Gründen (Turniereinsatz, Krankheit etc.) kurzfristig nicht zur Verfügung stehen, kann auf Wunsch ein anderer Hengst der Station genutzt werden. Anspruch auf Rückzahlung des Deckgeldes besteht nicht.

5. Samenversand oder -abholung von DIOR erfolgt über das Gestüt Lindemann, Lilienthal

Die Samenbestellung von muss telefonisch bei Melanie Schierholz oder Jan Lindemann oder am einfachsten über das Samenbestellformular Mo - Sa bis 10:00 Uhr erfolgen. Sonntags ist kein Versand, jedoch Abholung des Samens möglich.

Aus der Bestellung müssen folgende Angaben ersichtlich sein: • der gewünschte Hengst • Name und vollständige Anschrift des Stutenbesitzers • Ihre Mitgliedsnummer des Zuchtverbandes, dem die Besamung gemeldet werden soll • genaue Versandanschrift • Angaben zur Stute (Name, Lebensnummer) – der gelieferte Samen darf nur für die angemeldete Stute verwendet werden.

Die Samenversand-und Verpackungskosten gehen zu Lasten des Züchters und werden gesondert berechnet. Wir weisen darauf hin, dass der Samenversand am Wochenende wesentlich teurer ist. Über die Kosten des Versandes erhält der Kunde eine gesonderte Rechnung, die umgehend zu bezahlen ist. Wir behalten uns vor, keine weiteren Samenbestellungen auszuführen, so lange Versandkosten offen sind. Kosten für den Versand außerhalb Deutschlands sind vorab zu erfragen. Das Gestüt Lindemann und auch Frau Schierholz haften nicht für eine unsachgemäße Besamung beim Stutenbesitzer. Es dürfen nur Tierärzte, Besamungstechniker oder Eigenbestandsbesamer die Besamung vornehmen. Mit Übergabe des Spermas an eine geeignete Transportperson geht die Gefahr auf den Stutenbesitzer über.

6. Bedeckung im Natursprung auf Hof Weber in Stuhr

Bedeckung im Natursprung erfolgt ausschließlich nach Vorlage einer unbedenklichen Tupferprobe der Stute, die nicht älter als 4 Wochen sein darf, es sei denn die Stute führt ein Fohlen bei Fuß. Der Deckakt erfolgt auf eigenes Risiko.

7. Die Decktaxe ist bei der ersten Bedeckung / Besamung fällig. Die Trächtigkeitstaxe ist am 1.10. fällig, es sei denn, der Züchter weist durch Übersendung einer tierärztlichen Bescheinigung im Original oder per Mail nach, dass die zu besamende/ gedeckte Stute nicht tragend geworden ist. Geht die Nichtträchtigkeitsbescheinigung dem Hengsthalter nicht bis zum 1.10. im Jahr des Vertragsabschlusses im Original/Mail zu, ist die Trächtigkeitstaxe unabhängig davon geschuldet, ob die Stute tatsächlich tragend geworden ist. Bitte lassen sie sich im Falle einer Nichtträchtigkeit und Einsendung der tierärzlichen Bescheinigung (per Post oder Mail) den Eingang VOR dem 1.10. schriftlichen bestätigen.

Die Decktaxe kann in bar oder per Überweisung beglichen werden auf folgendes Konto DE 57 29167624 1401874800 Hof Weber - Melanie Schierholz

Die Rechnung erhalten sie per Mail.

Die Aushändigung des Deckscheins sowie die Weitergabe an den Verband erfolgen erst bei beglichener Deckgeldrechnung.

Der Züchter ist außderdem für die ordnungsgemäße Rücksendung der Samenversand- und -verwendungsnachweise verantwortlich. Liegen diese nicht vor, kann auch keine Erfassung der Besamung und Deckschein-Ausstellung erfolgen

8. Unterbringung der Stuten

Für die Unterbringung der Stuten stehen Boxen zur Verfügung .Frau Schierholz oder von ihr beauftragte Dritte sind berechtigt und bevollmächtigt, bei Erkrankungsfällen und Verletzungen einen Tierarzt mit der Behandlung der Stute / des Fohlens zu beauftragen. Der Züchter stimmt der gynäkologischen Betreuung der angelieferten Stute durch den Stationstierarzt zu. Der Stationstierarzt entscheidet über den notwendigen Umfang der tierärztlichen Untersuchungen und Leistungen. Diese werden dem Züchter gesondert in Rechnung gestellt.

Ebenfalls ist Frau Schierholz bevollmächtigt, in dringenden Fällen einen Hufschmied hinzu zu ziehen. Hierdurch entstehende Kosten gehen zu Lasten des Stutenbesitzers. Die Abrechnung erfolgt direkt mit diesem.

Für die Unterbringung von Gaststuten wird ein Pensionssatz von 8€ / mit Fohlen bei Fuß 10€ pro Tag vereinbart. Der Stutenbesitzer ist ausdrücklich damit einverstanden, dass Stute und Fohlen separat auf Weide oder Auslauf gebracht werden dürfen und verpflichtet sich, eine Tierhalterhaftpflichtversicherung für die Stute und ggf. das Fohlen zu unterhalten.

Die Unterstellung der Stuten erfolgt auf Gefahr des Eigentümers.

Der Stutenbesitzer verpflichtet sich, im Falle der Verursachung von Schäden durch die Stute oder ihr Fohlen das Frau Schierholz und von ihr beauftragte Dritte von allen Ersatzansprüchen Dritter freizustellen. Die Haftung von Frau Schierholz für Schäden, die an der Stute oder ihrem Fohlen entstehen, ist ausgeschlossen, soweit die haftungsbegründenden Umstände nicht auf Vorsatz u./o. Arglist u./o. grobe Fahrlässigkeit von Frau Schierholz oder von ihr beauftragte Dritte beruhen, u./o. Körperschäden betroffen sind. Schadenersatzansprüche sind ausgeschlossen. Die Parteien vereinbaren, dass etwaige Ansprüche des Stutenbesitzers binnen eines Jahres verjähren. Von der Verjährungserleichterung ausgenommen sind etwaige Schadenersatzansprüche, die auf mind. grobem Verschulden oder mind. fahrlässiger Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit beruhen.

Deutsches Recht

Sollte der Stuten-oder Fohlenbesitzer weder einen deutschen Wohn-oder Geschäftssitz unterhalten, noch deutscher Staatsangehöriger sein, vereinbaren die Parteien für die Durchführung u. Abwicklung des Vertrages die Anwendung deutschen materiellen u. prozessualen Rechts. Dies gilt auch im Falle einer Rechtstreitigkeit. Sofern beide Parteien Unternehmer sind, vereinbaren sie als Gerichtsstand das Amtsgericht Syke.

Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung des Vertrages unwirksam sein, so behalten die übrigen dennoch ihre Gültigkeit.

Stuhr, im Januar 2021